Biopiracy of natural products and good bioprospecting practice
Autor(en): Efferth T, Banerjee M, Paul NW, Abdelfatah S, Arend J, Elhassan G, Hamdoun S, Hamm R, Hong C, Kadioglu O, Naß J, Ochwangi D, Ooko E, Ozenver N, Saeed MEM, Schneider M, Seo EJ, Wu CF, Yan G, Zeino M, Zhao Q, Abu-Darwish MS, Andersch K, Alexie G, Bessarab D, Bhakta-Guha D, Bolzani V, Dapat E, Donenko FV, Efferth M, Greten HJ, Gunatilaka L, Hussein AA, Karadeniz A, Khalid HE, Kuete V, Lee IS, Liu L, Midiwo J, Mora R, Nakagawa H, Ngassapa O, Noysang C, Omosa LK, Roland FH, Shahat AA, Saab A, Saeed EM, Shan L, Titinchi SJJ
Publikation: Phytomedicine. 2016 Feb 15;23(2):166–173
DOI: 10.1016/j.phymed.2015.12.006
Basierend auf wissenschaftlichen Kooperationen der Abteilung für Pharmazeutische Biologie (Johannes Gutenberg-Universität, Mainz) mit Wissenschaftlern aus fünf Kontinenten, die in den letzten zehn Jahren ethnopharmakologische Projekte bearbeitet haben, wurde ein informelles. Ziel des Kommunikationsnetzwerks von Wissenschaftlern von fünf Kontinenten mit dem Namen ‘PhytCancer- Phytotherapy ot fight cancer” ist es, eine unabhängige, nicht kommerzielle und akademische Plattform für den Austausch von wissenschaftlichen Erkenntnissen zu schaffen und die rationale Entwicklung von hochwirksamen, aber erschwinglichen Phytotherapeutika im Gegensatz zu den hochpreisigen Krebsmedikamenten oder der konventionellen Medizin zu fördern und gesellschaftliche Probleme im Zusammenhang mit Ethnomedizin und Ethnopharmakologie zu diskutieren. In dieser Arbeit werden Probleme im Zusammenhang mit der unethischen Nutzung und Kommerzialisierung von Bioressourcen und traditionellem Wissen indigener Gemeinschaften diskutiert. In diesem Sinne versteht sich PhytCancer als interdisziplinäres Forum an der Schnittstelle zwischen Lebenswissenschaft und Geisteswissenschaften.