Forschung

Publikationen nach Kategorien und Indikationen.

Can Heat and Cold be Parametrized? Clinical Data of a Preliminary Study

Theoretische Grundlagen

Autor(en): Doenitz C, Anjos A, Efferth T, Greten T, Greten HJ

Publikation: JCIM 2012;10(5):532–7.

„Hitze“ und „Kälte“ sind Kernbegriffe der TCM-Diagnostik. Diese Pilotstudie prüft, ob sich solche Muster mit klinischen Messungen objektiv fassen lassen (z. B. Temperatur, Symptome, einfache Tests). Erste Daten deuten darauf hin, dass eine standardisierte Erfassung möglich ist. Für die Praxis wäre das wichtig, um TCM-Konzepte besser mit westlicher Diagnostik zu verknüpfen und Therapien nachvollziehbarer zu machen. (Zusammenfassung nach Titel/Abstract-Einleitung; PDF-Erstseite liegt im Sammler teils ohne Volltextauszug vor.)

Chinesische Medizin als vegetative Systembiologie. Teil II: Die Struktur der TCM-Diagnose
Greten HJ

Theoretische Grundlagen

Publikation: HNO. 2011;59(11):1165–1172

Dieser zweite Teil beschreibt die Diagnostik der Chinesischen Medizin im Rahmen einer modernen vegetativen Systembiologie. Es wird erklärt, wie Symptome als Ausdruck vegetativer Muster interpretiert werden und welche Rolle Zungen- und Pulsdiagnose dabei spielen. Ziel ist, diese Methoden so darzustellen, dass sie in wissenschaftlichen Studien nutzbar und nachvollziehbar sind. Für Patienten heißt das: Die TCM-Diagnose wird klarer strukturiert, was eine gezieltere, objektiv prüfbare Behandlung ermöglicht. Der vorliegende Artikel befasst sich mit den Grundlagen des Heidelberger Modells, in dem die Chinesische Medizin erstmals umfassend als nachvollziehbares, rational zugängliches wissenschaftliches System beschrieben wird. Es ist gut, dass auch offizielle Fachverbände der deutschen Ärztekammer angeschlossen sich diesem Thema zuwenden und es für alle zugänglich sichtbar veröffentlichen.

What is the Role of Chinese Medical Theory in Modern Scientific Research
Greten HJ

Theoretische Grundlagen

Diese kurze Arbeit erklärt, warum Chinesische Medizin (CM) heute wissenschaftlich überprüfbar ist. Sie beschreibt, wie CM als Modell der vegetativen Systembiologie verstanden werden kann und wie daraus messbare Therapiewirkungen (z. B. bei Akupunktur) abgeleitet werden. Wichtig sind klare Diagnosen, objektive Endpunkte und saubere Studiendesigns, damit Ergebnisse verlässlich sind. Für Patienten heißt das: CM kann sinnvoll mit moderner Medizin verknüpft werden – bei gleichzeitigem Fokus auf Sicherheit und Qualität. So entstehen Studien, die tatsächlich den Nutzen für Beschwerden im Alltag belegen können. Der Artikel, der in einer chinesischen Fachzeitschrift erschien, zeigt das starke Interesse der chinesischen Seite am Heidelberger Modell. Dieses Modell konnte erstmals umfassend die Sprache der Chinesischen Medizin und ihre Konzepte in ein rationales physiologisches, dem westlichen Arzt verständliches Konzept übertragen. Es ist gut, dass die chinesische Seite diese Bemühungen hoch anerkennt.

Symptoms of “Heat” as a Pattern of Physiology
Greten HJ, Greten T, Brazkiewicz F, Sertel S, Schröder S, Goncalves M, Wendt I, Karrer O, Mafalda A, Remppis A

Theoretische Grundlagen

Der Beitrag erläutert das CM-Muster „Hitze“ als physiologisches Reaktionsmuster des Körpers. Typische Zeichen sind Wärmegefühl, Rötung, Durst, Unruhe oder schmerzhaft-heiße Entzündungsareale. Die Einordnung als vegetatives Muster hilft, Symptome systematisch zu erfassen und die Akupunkturpunkte zielgerichtet auszuwählen. So können Therapieeffekte besser prognostiziert und gemessen werden. Für Patienten wird nachvollziehbar, warum z. B. „Kühlung“ (im funktionellen Sinn) Beschwerden lindern kann und wann schulmedizinische Abklärung nötig ist. Die Chinesische Medizin wurde im Rahmen des Heidelberger Modells umfassend in die westliche Physiologie und Medizinsprache übertragen. In dem Artikel werden die klassischen Symptome einer sogenannten Hitze- und Kälteerkrankung physiologisch erläutert, um ihr Verständnis für westliche und chinesische Leser zu verbessern. Der Artikel dokumentiert das hohe Interesse der Chinesen an unserem Heidelberger Modell.

Can Traditional Chinese Medicine Diagnosis Be Parameterized and Standardized? A Narrative Review

Theoretische Grundlagen

Autor(en): Matos LC, Machado J, Monteiro FJ, Greten HJ

Publikation: Healthcare 2021

Der Review diskutiert, wie Zungen-, Puls- und elektrophysiologische Verfahren in standardisierte, messbare Formate überführt werden können. Ziel ist eine reproduzierbare TCM-Diagnostik mit klaren Kriterien und Geräten, die zwischen Anwendenden vergleichbar ist. Beschrieben werden aktuelle Tools, Validierungsbedarf und Forschungsdesiderate. Für Patienten könnte das zu transparenteren Entscheidungen und besserer Datenlage in zukünftigen Studien führen.

Understanding Traditional Chinese Medicine Therapeutics: An Overview of the Basics and Clinical Applications

Theoretische Grundlagen

Autor(en): Matos LC, Machado J, Monteiro FJ, Greten HJ

Publikation: Healthcare 2021;9:257

Ein Grundlagen-Überblick zu therapeutischen Prinzipien der TCM und deren klinischen Anwendungen. Erklärt werden zentrale Konzepte, Auswahl von Behandlungsstrategien und Beispiele für Indikationen. Betonung liegt auf Verknüpfung mit moderner Forschung und der Notwendigkeit klarer Outcomes. Für Patienten bietet das Orientierung, welche TCM-Ansätze bei welchen Beschwerden sinnvoll sein könnten.

Chinesische Medizin als vegetative Systembiologie. Teil I: Therapeutische Verfahren
Greten HJ.

Theoretische Grundlagen

Publikation: HNO. 2011;59:1160–1164

Der Übersichtsbeitrag ordnet Akupunktur, Tuina, Diätetik und weitere Verfahren der Chinesischen Medizin in ein modernes Konzept der vegetativen Systembiologie ein. Er beschreibt nachvollziehbar, wie Reize peripher und zentral verarbeitet werden (u. a. Mastzellen, Nervenendigungen, endorphinerge Netzwerke) und wie dadurch Schmerzen sowie vegetative Funktionen beeinflusst werden. Beispielhaft wird gezeigt, dass sich Effekte objektiv messen lassen (z. B. Nasenatmung). Ziel ist eine kontrollierte, qualitätsgesicherte Integration in die Schulmedizin. Der Artikel befasst sich mit den therapeutischen Verfahren der chinesischen Medizin in einem zeitgemäßen Verständnis. Demnach sind diese Verfahren vor allem im Rahmen eines umfassenden systembiologischen Modells (Heidelberger Modell) wirksam. Beachten Sie auch Teil II.

Deutsche Gesellschaft für Traditionelle Chinesische Medizin e.V.
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